LUNA YOGA® - YIN YOGA - TRAUMASENSIBLES YOGA®
Mag. Manuela Kosche

Yin Yoga

ist ein überwiegend im Sitzen oder Liegen ausgeführter körperorientierter Yogastil, der den Fokus auf das längere Verweilen in den einzelnen Positionen richtet.

Durch dieses längere Verweilen können tieferliegende Bindegewebsschichten – die sogenannten Faszien – erreicht werden. Auch die Energieleitbahnen des Menschen – die Meridiane – können energetisiert und gereinigt werden.

Die Bedeutung der Faszien ist in den letzten Jahren vermehrt untersucht und publiziert worden (u.a. von Dr. Robert Schleip). So weiß man heute, dass die Faszienhüllen dem Körper Form geben. Verklebte oder verdickte Faszien können Ursachen für Schmerzen – auch chronische – sein. Ebenso konnte eine entzündungshemmende Wirkung durch regelmäßiges Faszientraining nachgewiesen werden. Erfahrungsgemäß verkürzt sich auch die Regenerationszeit des Körpers nach Verletzungen oder Erkältungen.

Im Yin Yoga werden auch die Gelenke immer wieder gedehnt, was einer Degeneration dieser vorbeugen bzw. entgegenwirken kann. Die Bearbeitung des Bindegewebes wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aus. Abfallstoffe werden schneller verstoffwechselt und von den Lymphkanälen abtransportiert.

Als moderne Wegbereiter des Yin Yoga sind Suzee und Paul Grilley zu nennen, welche wiederum bei Paulie Zink gelernt haben. Paul Grilleys Weg führte auch zu Dr. Hiroshi Motoyama, welcher ihn die Theorie der Meridiane lehrte. Den Namen Yin Yoga hat schließlich Sarah Powers, eine direkte Schülerin von Paul Grilley, geprägt.